Kooperationen der GNPÖ

Die GNPÖ nahm im Sommer 2001 erste Besprechungen mit dem Berufsverband der Österreichischen Psychologinnen und Psychologen – BÖP – auf, um eine Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und der Weiterbildung zu besprechen.

In mehreren Gesprächsrunden wurde eine Kooperation des BÖP und der GNPÖ vereinbart. Die Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen der GNPÖ stehen ab dem Sommer 2001 nun allen BÖP- Mitgliedern und allen Psychologinnen und Psychologen außerhalb dieser beiden Vereinigungen offen. Die von der GNPÖ organisierten Veranstaltungen werden im Programm der Fortbildungsakademie als Serviceorganisation des BÖP veröffentlicht. Damit haben auch Psychologinnen und Psychologen, die nicht Mitglieder der GNPÖ sind, bzw. nicht primär neuropsychologisch tätig sind, die Möglichkeit, einzelne Fortbildungsveranstaltungen auf dem Gebiet der Neuropsychologie zu besuchen.

Das primäre Ziel der GNPÖ war immer, den in Österreich im Bereich der Neuropsychologie tätigen Psychologinnen und Psychologen eine bestmögliche Aus- und Fortbildung zu ermöglichen. Die GNPÖ hat hier – vor allem auch durch ihre Mitglieder - Zugang zu den verschiedenen Kliniken und Zentren, die Patienten mit cerebralen Schädigungen behandeln, sie hat hier auch die notwendigen Kontakte zu in- und ausländischen Kliniken, Zentren, Vereinigungen und Fachleuten. Sie kann hier ihren Mitgliedern das bestmögliche Angebot bereitstellen. Durch die Kooperation mit dem BÖP und die Öffnung der Veranstaltungen auch für Nichtmitglieder dieser beiden Gesellschaften stellt sie dieses Angebot allen in Österreich tätigen Psychologinnen und Psychologen zur Verfügung.

Es wurden auch bereits Gespräche mit den Repräsentanten der anderen Gesellschaften für Neuropsychologie aufgenommen. Ziel ist hier eine zuerst europaweite, später sicher auch weltweite Kooperation der verschiedenen nationalen Gesellschaften. Die wird durch die Vereinslösung (GNPÖ als nationale Gesellschaft) ermöglicht.